Globenmuseum

File 185Zu Recht gelten der Stephansdom oder der Prater zu den Highlights eines Wienbesuchs und sicherlich sollten Kunstliebhaber ihren Aufenthalt in der Donaumetropole mit einem Besuch der Albertina oder der Akademie der bildenden Künste verbinden. Doch wie wäre es mit einer ausgefallenen Museumsvariante, die es so nur in Wien gibt? Besuchen Sie doch das Globenmuseum der Wiener Nationalbibliothek, das Einzige seiner Art weltweit! Das Globenmuseum finden Sie seit 2005 im Palais Mollard (Eintritt über die Herrengasse). Vorher war es in den Räumlichkeiten des Hofburg–Komplexes am Josefsplatz untergebracht. Die Sammlung wurde 1953 vom österreichischen Unterrichtsministerium angedacht und schließlich 1956 eröffnet.
Wie bereits angedeutet ist das Globenmuseum die einzigartige Institution, in der Globen, den Globen verwandte Instrumente und kleine Planetarien erforscht und zugleich der Öffentlichkeit präsentiert werden. Insgesamt beherbergt die Sammlung etwas mehr als 650 Objekte. 250 davon werden permanent ausgestellt. Viele der Globen entstanden schon vor 1850. Das Augenmerk der Sammlung liegt dabei insbesondere auf der Präsentation von Globen als besondere kartographische Ausdrucksform und dem künstlerischen Wert der ausgestellten Objekte. Globen sind nicht nur „Landkarten“, sondern Kunstobjekte, die zum Teil eine erstaunliche handwerkliche Qualität besitzen können. Im Globenmuseum befindet sich zudem – wie sollte es anders sein – der älteste sich in Österreich befindliche Globus, der so genannte Erdglobus von Gemma Frisius, aus dem Jahre 1536. Zu den Glanzpunkten der Sammlung im Globenmuseum gehören ein Himmelsglobus von Vincenzo Coronelli (mit einem Durchmesser von über 100cm) und ein Globenpaar aus den Jahren 1541 und 1551 von Gerard Mercator.
 

Adresse:
Globenmuseum
Herrengasse 9
1. Bezirk, A-1010 Wien
 

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Donnerstag: 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr