Jesuitenkirche

File 200Die Jesuitenkirche ist eine römisch-katholische Kirche unweit der alten Wiener Universität (weshalb die Jesuitenkirche bisweilen auch als Universitätskirche bezeichnet wird). Die Jesuiten waren eng mit der Wiener Universität verbunden. Ab 1623 unterrichten sie die humanistischen, philosophischen und theologischen Fächer. 

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Die ursprünglich im frühbarocken Stil ausgebaute Kirche aus dem 17. Jahrhundert (erbaut ab 1623 bis 1631) wurde durch den berühmten Architekten und Maler Andrea Pozzo zur Zeit des Hochbarocks (1703 bis 1707) durch illusionsreiche Fresken und Plastiken umgestaltet.

 

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Pozzo wurde von Kaiser Leopold I. Nach Wien eingeladen, um die Kirche rundum zu erneuern. Von ihm stammen beispielsweise eine imposante Scheinkuppel, die dem eigentlich nicht in Kuppelform gebauten Gewölbe eine interessante Kuppeldachoptik verleiht und auch die beiden heutigen Kirchtürme, die Emporen und die Außenfassade. Die schönen Fresken in der Jesuitenkirche behandeln die Themen Anbetung der Hirten, Engelssturz, David mit dem Haupt des Goliath vor Saul, Simson schlägt die Philister oder Glaube – Liebe – Hoffnung. Die Kirchenbänke, Beichtstühle und Kanzel stammen allesamt aus dem beginnenden 18. Jahrhundert. Im Vorraum zur Sakristei befindet sich ein imposanter Beichtstuhl aus dem 17. Jahrhundert.

 

Adresse
Jesuitenkirche
Dr.-Ignaz-Seipel-Platz
1. Bezirk, A-1010
www.jesuitenwien1.at

 

Öffnungszeiten
Montag bis Samstag: 07.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Sonn- und Feiertage: 08.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Gruft: jeweils am ersten Sonntag jedes Monats am Nachmittag

 

Gottesdienste
Montag bis Samstag: 07.00 Uhr und 18.30 Uhr (September bis einschließlich Juni, Im Juli und August jeweils nur Mittwoch)
Sonn- und Feiertage: 10.30 Uhr, 12.15 Uhr und 18.30 Uhr