Schloss Schönbrunn

File 251Schloss Schönbrunn, gelegen im 13. Wiener Stadtbezirk (Hietzing), zählt zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Donaumetropole und ist seit 1996 als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet. Zusammen mit dem weiträumigen Schlosspark, der beeindruckenden Gloriette und dem gleichnamigen Tiergarten Schönbrunn ist die Schlossanlage definitiv einen Tagesausflug wert!
File 104Schönbrunn war von 1569 bis 1918 im Besitz der Familie Habsburg. Bereits 1559 hatte Kaiser Maximilian II. ein Jagdschloss auf dem Gebiet errichten lassen. Nachdem das Schloss mehrmals beschädigt und schließlich 1683 im Zuge der zweiten Türkenbelagerung vollkommen zerstört wurde, beauftragten die Habsburger den Architekten Bernhard Fischer von Erlach mit der Neugestaltung des Schlosses. Das neue Schönbrunn wurde in den Jahren von 1692 bis 1713 errichtet und ab 1743 unter der Anleitung von Kaiserin Maria Theresia durch Nikolaus von Pacassi umgebaut. Auch in den Folgejahren kam es immer wieder zu Umgestaltungsarbeiten. Bis 1918 diente Schönbrunn den Habsburgern als kaiserliche Sommerresidenz.
File 107Das Schloss verfügt über 1441 Zimmer, unterteilt in Wohn- und Repräsentationsräume. 45 davon sind Schauräume und stehen Besuchern offen. Die Berglzimmer im Erdgeschoss (Osttrakt) können als einzige Innenräume ohne Führung besucht werden. Sie stimmen die Besucher Außenanlagen durch zahlreiche Wandmalereien mit Motiven als Flora und Fauna auf den Schlossgarten ein. Ein Geheimtipp ist das Millionenzimmer indem wertvolle Gegenstände aus Indien und Persien ausgestellt werden. Der ganze Raum ist in Rosenholz getäfelt und zählt gemeinhin zu einem der schönsten Rokokozimmer der Welt. Neben den Prunkräumen im Hauptgebäude sollten Sie auch einen Abstecher in die barocke Schlosskapelle und die Wagenburg in Betracht ziehen. In der Wagenburg sind viele Kutschen der Habsburger aus dem Zeitraum 17. bis ins frühe 20. Jahrhundert ausgestellt.
File 137Der Schlossgarten ist an sich gesehen ein Erlebnis. Der Park, der sich in sternförmige Alleen unterteilt, steht der Öffentlichkeit seit 1779 offen. Sehenswert sind insbesondere der Neptunbrunnen, die Römischen Ruinen, das Blumenparterre und der Tiroler Garten. Eindrucksvoll steht die Gloriette auf einer Anhöhe im Schlossgarten. Das Bauwerk, welches einem Triumphbogen nachempfunden ist und als Heldendenkmal konzipiert war, wurde 1775 unter der Herrschaft Mara Theresias errichtet. Im Laufe ihrer Geschichte diente die Gloriette auch als Speise- und Frühstückssaal der Habsburger. Seit 1996 befindet sich in der Gloriette ein Café. Von dort haben Sie einen herrlichen Blick auf den Schlossgarten und das Schloss selbst. Auch das Palmenhaus sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Es ist gegenwärtig das größte Palmenhaus in Europa. Es wurde 1882 erbaut und beherbergt zahlreiche mediterrane, tropische und subtropische Pflanzenarten. Ein schlosseigener Irrgarten wurde im frühen 18. Jahrhundert angelegt, verfiel dann aber im späten 19. Jahrhundert. 1998 konnte er allerdings unter der Zuhilfenahme von Originalplänen erneut angelegt werden und ist seitdem ein Spaß für Groß und Klein.
File 146Sie erreichen Schloss Schönbrunn am besten mit Wiens öffentlichen Verkehrsmitteln. Fahren Sie vom Stadtzentrum aus mit der U-Bahn (Linie U4) dem Bus (Linie 10A) oder der Straßenbahn (Linien 10 oder 58) bis zur Haltestelle Schönbrunn.

 

Adresse:
Schloss Schönbrunn
Schönbrunner Schlossstraße 47
13. Bezirk, A-1130 Wien
 

Öffnungszeiten:
Schloss Schönbrunn (täglich):
1. April bis 30. Juni von 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr
1. Juli bis 31. August von 8.30 Uhr bis 18.00 Uhr
1. September bis 31. Oktober von 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr
1. November bis 31. März von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr


Schlossgarten (täglich):
1. April bis 31. Oktober ab 6.00 Uhr bis siehe Schloss-Öffnungszeiten
1. November bis 31. März ab 6.30 Uhr bis siehe Schloss-Öffnungszeiten