Wetter & Klima in Wien

Wien liegt im gleichnamigen Wiener Becken, einer tektonischen Ebene, die sich in einer Ausdehnung von 50km mal 200km zwischen den Alpen, den Karpaten und der Pannonischen Tiefebene befindet. Wien besitzt ein mitteleuropäisches Übergangsklima mit ozeanischen Einflüssen aus dem Westen und kontinentalen Einflüssen aus dem Osten. Hierdurch ergeben sich über das Jahr berechnet mitunter starke Temperaturschwankungen (Sommer/Winter).

Durch seine geografische Lage im Wiener Becken und das Übergangsklima sind die Wiener Winter im Vergleich zum restlichen Österreich deutlich milder. Allerdings lassen die steten Winde die Temperatur mitunter eisig wirken. Zudem fallen in Wien im österreichischen Vergleich nur geringe Niederschlagsmengen (ca. 600mm mittlere Durchschnittsmenge im Jahr). Auch kommt es im Sommer und Herbst zu längeren Trockenperioden, wenngleich der stete Wind für etwas Abkühlung sorgen kann. Die Temperatur liegt im Jahresdurchschnitt bei ca. 10°C außerhalb und ca. 11°C innerhalb des Stadtzentrums.

Wien kann zu jeder Jahreszeit besucht werden, allerdings empfehlen sich die Monate Mai, Juni, September und Oktober als beste Reisezeiten, da die Temperaturen mild und die Niederschlagsmengen zumeist gering sind. Wenn Sie im Hochsommer nach Wien reisen sollten Sie bedenken, dass das Thermometer mitunter schnell die 30°C Hürde übersteigt. Einige Kunst- und Kultureinrichtungen machen deswegen mitunter eine Sommerpause.